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Hallo auf den Seiten des soziokulturellen Zentrums Frauenkultur Leipzig!

Hier sind Kunst und Kultur von Frauen* hautnah erlebbar! Genreübergreifend von den Bildenden und Darstellenden Künsten, Musik, Literatur bis hin zu den neuen Medien – von professionellen und autodidaktischen Künstler:innen bzw. von Nachwuchskünstler:innen.

Wer interessiert ist an wissenschaftlichen Vorträgen, Seminaren und Workshops zu aktuellen gesellschaftsrelevanten bzw. feministischen, gender- und kulturpolitischen Themen wird hier fündig! Kostenlose Beratungen für Frauen* zu Rechtsfragen in unterschiedlichen Kontexten, zu FairSicherungen oder zu Projektunterstützungen bzw. externe Workshops zum Themenkreis Gerechtigkeit & Faires Miteinander haben hier offene Räume – auch gleichstellungspolitische Archiv-Aktivitäten besonders im Kontext von Frauen ´89 sind hier seit Jahrzehnten verortet.

Fast alle Veranstaltungen in der Windscheidstr. 51 sind “open for all gender”. Kurse, emanzipatorische Mädchenprojekte und die Frauenstammtische sind “only for women*”.

Die Frauenkultur Leipzig ist Treffpunkt für die unterschiedlichsten Arbeitsgruppen, so u.a. AG Frauenprojekte Leipzig Stadt-Land, queer-feministische Gruppen und Migrantinnen* verschiedener Sprachräume. Wichtige sozio-/interkulturelle Projekte der Frauenkultur Leipzig sind der Interkulturelle Offene Mädchentreff MiO und das Interkulturelle Frauen-Informations- und Begegnungszentrum FiA im Leipziger Osten. Die Frauenkultur Leipzig steht für eine friedliche Gemeinschaft aller Menschen – in welcher jede Form von Diskriminierung, Sexismus, Nationalismus und Fundamentalismus keinen Platz hat.

Weitere Infos und Projekte der Frauenkultur wie auch Kooperationen

Leipziger Frauen vor, während und nach 1989
a project in process …

Alles zum Frauen-Informationszentrum FiA – “Frauen in Arbeit”

Offenes Feministisches DemokratieArchiv

Hier geht es zu unserem Interkulturellen Mädchentreff MiO

Zum Arbeitskreis Aufarbeitung Hexenverfolgung Leipzig | Sachsen

WILMA – die Kultour Kutsche
Mobile Soziokultur Projekt von WERK 2, Conne Island, FraKu


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Verzweigungen. Jüdische Lebenszweige …

Sexuelle Gewalt an Kindern ist nie „privat“!
Hinsehen. Handeln. Jetzt!

Zum AK Mädchen und Junge Frauen Leipzig

Die Arbeitsgruppe Frauenprojekte Leipzig

Save the Dates

August 2025

31.08. Brigitte Reimann.

Sonntag | 16:00 bis 17:30 Uhr

Eine der wichtigsten Autorinnen der DDR

SZENISCHE LESUNG
Mit der Schauspielerin SIBYLLE KUHNE, Leipzig

Brigitte Reimann (1933 – 1973) berichtete in ihren Romanen und Tagebüchern ungeschönt vom Leben im „real existierenden Sozialismus“. Mit 14 Jahren erkrankt sie an Kinderlähmung, bringt daher lange Zeit in Krankenhäusern zu, liest sich in der Zeit durch die Weltliteratur… und beschließt, Schriftstellerin zu werden. Sie publiziert erste Erzählungen wie „Frau am Pranger“, „Die Denunziantin“, später „Ankunft im Alltag“. 1965 erhält sie für „Die Geschwister“ den Heinrich-Mann-Preis. 1960 zieht sie mit ihrem zweiten Mann, dem Autor Siegfried Pie-tschmann, nach Hoyerswerda, wo für das Braunkohle-Kombinat „Schwarze Pumpe“ eine neue Stadt entstehen soll mit mehreren zehntausend Wohnungen in industrieller Plattenbauweise.

Für Brigitte Reimann bedeutet dies: Dabeisein und Mitwirken beim Aufbau einer sozialistischen Großstadt. Sie beginnt ihren Roman „Franziska Linkerhand“. Die Titelfigur ist eine junge Architektin, die den eingefahrenen Alltag des Aufbaustabes aufmischt, Kulturstätten und Freizeiträume fordert…. Auch Brigitte Reimann selbst mischt sich ein – in unter-schiedlicher Weise. Noch bevor sie ihr Hauptwerk beenden kann, stirbt sie 1973 im Alter von nur 39 Jahren. Sibylle Kuhne stellt diese beeindruckende Autorin vor – ihr bewegendes Leben; ihren Kampf gegen Bürokratie und Kleingeisterei und ihren Kampf für ihre Überzeugungen und für ihre Liebe.

SIBYLLE KUHNE studierte Schauspiel an der Theaterhochschule „Hans Otto“ Leipzig. Nach Engagements in Leipzig und Rostock folgten ab Mitte der 80er Jahre Auftritte in ganz Deutschland, u. a. in Hamburg, Köln und München. Sie arbeitet für Funk und TV, spricht Hörbücher, synchronisiert und präsentiert erfolgreich literarisch-musikalische Programme; Mitglied der GEDOK Mitteldeutschland e. V.; Mitbegründerin der „Siegburger Freilichtspiele“ und des Zimmertheaters „Haus Birkenried“, u.a. 2003 Theaterpreis der Stadt Köln für das Ensemble „Das Fest“ (Vinterberg)
Eintritt: 6,- | 4,- Euro ermäßigt

September 2025

02.09. Zwischen Ende & Auf-/Bruch

Dienstag | 17:00 bis 20:00 Uhr

Alltägliches in der Zeit zwischen/vor 1989 und der Umbruchsphase der 1990er Jahre

Regisseurinnen-Gespräch und zwei Filme (1988 und 1992) der Regisseurin HELKE MISSELWITZ

Veranstaltet in Kooperation von Frauenkultur Leipzig, Kinobar Prager Frühling, Louise-Otto-Peters-Gesellschaft und Stiftung Friedliche Revolution

Anlässlich 35 Jahre Einheit beider deutscher Staaten ermöglichen offene kommunikative Räume weitreichende wie auch tief(er)gehende Rückblicke des Verstehens und der Wissensvermittlung. In diesem Bezug haben Perspektiven auf das Leben von Frauen in der DDR und auf das soziale Alltagsgefüge der Gesellschaft in der Umbruchszeit vor und nach 1989 besondere Relevanz. Die Filme der Regisseurin HELKE MISSELWITZ – „Winter adé.“ | Doku DDR 1988 und „Herzsprung.“ | Spielfilm D 1992 – spiegeln das Alltagsleben von Frauen kurz vor und nach 1989. Beide Filme werden jeweils mit thematischer Einführung – und der Frage, wie der eigene Mut gefunden werden kann, Veränderungen mit zu verantworten – im Prager Frühling gezeigt.

HELKE MISSELWITZ geb. 1947 in Zwickau, gehört zu den bedeutendsten Regisseur:innen der DEFA. Sie kam über Umwege zum Film; nach Berufsausbildungen zur Möbeltischlerin und Physiotherapeutin. 1969 ging sie nach Berlin; arbeitete freischaffend beim Fernsehen der DDR; studierte an der Hochschule für Film und Fernsehen Potsdam-Babelsberg 1978 bis 1982 Regie. Nach ihrem Abschluss arbeite-te sie als freie Autorin und Regisseurin; verdiente ihren Lebensunterhalt als Abräumerin in einer Bahnhofsgaststätte und als Aufsichtskraft in einer Galerie. All dies bedingte auch ihren genauen Blick auf das Leben von Menschen. 1985 bis 1988 war Misselwitz Meisterschülerin bei Regisseur Heiner Carow an der Akademie der Künste der DDR. Bereits in ihrer Studienzeit bewirkte sie viel Aufmerksamkeit durch ihre künstlerische Auseinandersetzung mit nationalsozialistischen Inhalten in den Filmen „Verstecken“ (1979) und „Ein Leben“ (1980).

02.09. Winter adé

Dienstag | 17:00 bis 19:30 Uhr

DOKUMENTARFILM
Regie: HELKE MISSELWITZ, 116 min., Dokumentarfilm DDR 1988

Thematische Einführung: CHRISTINE RIETZKE, Frauenkultur Leipzig

An der Eisenbahnschranke in Planitz bei Zwickau wurde Helke Misselwitz 1947 im Krankenwagen unter der Mithilfe ihrer Großmutter geboren. Genau von diesem Ort startet Helke Misselwitz ihre Filmreise durch die DDR, um zu erfahren, wie andere leben, gelebt haben… wie sie in Zukunft leben möchten. Auf ihrer Reise lernt die Filmemacherin verschiedene Frauenpersönlichkeiten kennen: die erfolgreiche Werbeökonomin Hiltrud, die alleinerziehende und in einer Brikettfabrik arbeitende Christine, die Punkmädchen Kerstin und Anja, die 85-jährige Margarete, die mit ihrem Mann Diamantene Hochzeit feiert sowie die stellvertretende Bürgermeisterin von Niehagen, Erika Banhardt, die hauptberuflich ein Kinderheim leitet. Sie alle berichten aus ihrem Leben, über Ehe und Familie, die Arbeit, Schicksalsschläge und Perspektiven für die Zukunft.

Das filmische Ergebnis: 1988. Ein Land im Wandel. Auf der 31. Internationalen Leipziger DOK-Film-Woche erhielt der Film 1988 die Silberne Taube. Beim DDR-Fernsehens stieß dieser Film auf Widerstand, eine Ausstrahlung fand erst Ende November 1989 statt.

Ort: Kinobar Prager Frühling im Haus der Demokratie, Bernhard-Göring-Straße 152, 04277 Leipzig

Eintritt: 8,50 | 7,- Euro ermäßigt für Schwerbehinderte, in Ausbildung (Schule/Studium) und Leipzig-Pass-Inhaber:innen

03.09. Im Gespräch: HELKE MISSELWITZ und GRIT LEMKE

Mittwoch | 17:00 bis 19:30 Uhr

Die Regisseurinnen HELKE MISSELWITZ und GRIT LEMKE im Gespräch

“Für mich war wichtig, in dem Gebilde, aus dem ich komme, ICH zu sagen; wollte mitbestimmen, was ich zukünftig drehe.” (Helke Misselwitz)

HELKE MISSELWITZ gehört zu den bedeutendsten Regisseur:innen der DDR und drehte auch nach 1989 wichtige zeitkritische Filme; u.a. 1992 “Herzsprung” zu wachsendem Rechtsextremismus. Im Gespräch mit GRIT LEMKE, Autorin & Regisseurin der nachfolgenden Generation, erzählen sie von ihrem “So-Geworden-Sein”, den Herausforderungen im männlich dominierten Filmgeschäft, ihren Hoffnungen und dem, was sie als notwendig erachten in dieser Zeit.

Warum entstand der Film „Winter adé“? Dazu sagt die Regisseurin 2019: „Das Bild [von Frauen] in den Zeitungen oder im Fernsehen, das war ein völlig anderes als das, was ich wahrgenommen habe… Die Erfahrungen, die ich gemacht habe, die sah ich nicht gespiegelt.“ Bis in die 1980er Jahre gab es im Filmbetrieb der DDR an wichtigen Positionen nur Männer. Helke Misselwitz gelang als einer der wenigen Regisseur:innen die Fortsetzung ihrer Filmarbeit im wiedervereinten Deutschland. Von 1997 bis 2014 lehrte sie als Professorin für Regie an der Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“ Potsdam-Babelsberg. Ihre Spielfilme liefen auf internationalen Festivals und wurden vielfach prämiert. 2016 erhielt sie den Ehrenpreis der deutschen Filmkritik. Seit 1991 Mitglied der Akademie der Künste, seit 2018 Stellvertretende Direktorin Sektion Film- und Medienkunst.

Das Gespräch wird geführt von GRIT LEMKE. Sie ist Regisseurin der nachfolgenden Generation, geb. 1965 in Spremberg; aufgewachsen in Hoyerswerda; Studium der Kulturwissenschaft, Ethnologie und Literatur in Leipzig, 1999 Promotion an der Humboldt-Universität zu Berlin. Seit 1991 arbeitet sie für Filmfestivals, langjährig für DOK Leipzig, bis 2017 dort Leiterin des Filmprogramms. Beim FilmFestival Cottbus bis 2022 Leitung der deutsch-sorbischen Sektion „Heimat | Domownja | Domizna“. Ihre Arbeiten u.a.2019 „Gundermann Revier“ (Kinodokumentarfilm, Regie). Grimme Preis Nominierung; 2021 „Kinder von Hoy. Freiheit, Glück und Terror“ (Dokumentarischer Roman). Hans-Fallada-Preis 2024, 2023 „Bei uns hei uns heißt sie Hanka/Pla nas gronje jej Hanka/Pola nas rěka wona Hanka“ (Kinodokumentarfilm, Regie)
Eintritt nach Selbsteinschätzung

04.09. Herzsprung.

Donnerstag | 17:00 bis 19:00 Uhr

Ein tiefgehender Blick auf das Leben zwei Jahre nach der Wiedervereinigung

SPIELFILM
Regie: HELKE MISSELWITZ, D 1992, 87 min.; FSK 12

Einführung: NANE PLEGER, Vorstand Louise-Otto-Peters-Gesellschaft

1992 produzierte HELKE MISSELWITZ mit „Herzsprung” ihren ersten Spielfilm und greift darin die Auseinandersetzungen des radikalen Umbruchs auf – die gekennzeichnet sind von radikalen ökonomischen und ideologischen Veränderungen.

Im Dorf Herzsprung begegnet Johanna einem namenlosen afrodeutschen Reisenden. Alltäglich mit Rassismen konfrontiert, beginnt eine unglückliche Liebesgeschichte. Der Film zeigt eine Gesellschaft im Schockzustand. Misselwitz verzichtet auf klischeehafte Bilder – und stellt die Charaktere vielfältig dar: authentisch und widerstandsfähig, zäh und zart… aber vor allem als aktiv handelnde Subjekte. Die Filmpremiere fand statt zwei Monate nach dem Pogrom auf das Sonnenblumenhaus in Rostock-Lichtenhagen – auf ein Wohnheim und seine Bewohner:innen… vietnamesische ehemalige Vertragsarbeiter:innen
Es spielen u.a. Eva-Maria Hagen, Claudia Geisler, Gabriele Gysi, Nino Sandow, Ben Becker | Musik: u.a. von POEMS FOR LAILA

Ort: Kinobar Prager Frühling im Haus der Demokratie, Bernhard-Göring-Straße 152, 04277 Leipzig

Eintritt: 8,50 | 7,- Euro ermäßigt für Schwerbehinderte, in Ausbildung (Schule/Studium) und Leipzig-Pass-Inhaber:innen

05.09. Lesben*-Café

Freitag | 19:00 bis 22:00 Uhr

Das Lesben*Café ist ein Ort, um sich in freundlicher Atmosphäre kennenzulernen, auszutauschen und um gemeinsam Projekte und Unternehmungen zu planen; ein Ort positiver Energie, der immer wieder neugestaltet werden kann.

06.09. bunt(er) fahren – Fahrt mit der historischen Straßenbahn

Samstag | 12:00 bis 18:00 Uhr

Gemeinschaftsprojekt der AG Soziokultur Leipzig

ABSCHLUSSTAG KULTURHALTESTELLEN

Interessierte haben die Möglichkeit, an einer besonderen Fahrt mit der historischen Straßenbahn vom Leipziger Hauptbahnhof teilzunehmen.
Fahrpreis pro Fahrt: 3,- € (online erhältlich über TixforGigs sowie an allen Vorverkaufsstellen)
Treffpunkt: Kurt-Schumacher-Str. | Hbf Westseite – Zielort: Lindenauer Markt

12.10 – 12.50 Uhr
FAHRT 01 – ERINNERUNGSKULTUR
Unterwegs werden spannende historische Eckdaten und charmante Anekdoten erzählt – aber auch über die besondere Rolle der Straßen-bahn bei den Deportationen jüdischer Leipziger*innen berichtet.

13.20 – 14.00 Uhr
FAHRT 02 – KULTUR-TRAM
Auf der Tour steht kulturell-musisches Leben Leipzigs im Mittelpunkt. Es werden Geschichten, Klänge und kreative Impulse zu hören sein.

15.00 – 18.00 Uhr
bunt(er) warten.
Zum Abschluss wird der Lindenauer Markt zur großen KULTURHALTESTELLE. Besucher*innen sind eingeladen anzuhalten, innezuhalten, sich zu beteiligen und ins Gespräch zu kommen. Gemeinsam wird der Lindenauer Markt mit Ständen und Aktionen vielfältig gestaltet und lebendig erlebbar… u.a. mit einem Auftritt u.a. von „Singen bei uns“, Chor der Frauenkultur

07.09. Pilz-Führung im Auenwald

Sonntag | 10:00 bis 13:00 Uhr

PILZ-TOUR
mit Dr. NORBERT LEUBNER, Pilz-Sachverständiger der Deutschen Gesellschaft für Mykologie e.V. (DGfM).

Bitte an einen Sammelkorb, Messer und wettergerechte Kleidung denken. Mit etwas Finde-Glück können am Ende der Tour die Rohstoffe für eine Pilzmahlzeit mit nach Hause genommen werden. Voranmeldung bitte bis zum 06.09.2025

Treffpunkt: Frauenkultur

Teilnahmebeitrag: 20,- | 15,- Euro ermäßigt | Kinder 6 bis 12 Jahre: 10,- Euro | Kinder unter 6 Jahre: frei
Weitere Termine: 21.09., 05.10., 12.10., 26.10.2025

09.09. Buffet der Rezepte auf spielreichem, buntem Gehweg

Dienstag | 14:00 bis 16:00 Uhr

AKTION im Festival OST-Lichter

Essen verbindet, bringt ins Gespräch, holt die Heimat oder Kindheit herbei, versetzt einen zurück in eine Reise und noch viel mehr… Angeboten werden im FiA leckere Kleinigkeiten aus verschiedenen Kulturkreisen, um sie zu probieren, darüber ins Gespräch zu kommen und die Rezepte – in originaler und deutscher Sprache – auszutauschen.
Gleichzeitig können Mädchen* die Lust haben im MIO Kuchen backen oder Seil hüpfen, Federball spielen … Bei schönem Wetter wird der breite Gehweg genutzt und belebt nutzen und beleben, bei schlechtem Wetter gehen wir nach drinnen. Es gibt Gelegenheit sich über die Angebote beider Orte zu informieren.

Wer aktiv teilnehmen, also ein Rezept anbieten möchte, meldet sich bitte bis zum 25.08.2025 im Fi-A,Tel: 0341-58154515 oder Mail: hallo@fia-leipzig.de | Eintritt: frei

Ort: Frauen-Begegnungszentrum FiA & Mädchentreff MiO

Konradstr. 62 – 64, 04315 Leipzig

09.09. Depression hat nichts Poetisches

Dienstag | 18:00 bis 19:30 Uhr

LESUNG & GESPRÄCH
Mit der Autorin MICKY WEISSBACH

Was passiert, wenn man das Schweigen bricht?

Autorin Micky Weissbach liest aus ihrem Debütbuch über das Leben mit Depression – ehrlich, nahbar, ungeschönt. Ein Abend zum Zuhören, Mitfühlen und Fragen stellen. Über das Schreiben in dunklen Zeiten, das Ringen mit sich selbst und den Mut, sichtbar zu werden.
Eintritt: nach Selbsteinschätzung

10.09. Sprich mit mir!

Mittwoch | 12:30 bis 14:30 Uhr

SPRACHTANDEM
Kultureller und künstlerischer Austausch für alle interessierten Frauen – am 2. Mittwoch des Monats

For German-learning and German-speaking women
Für Deutsch lernende und Deutsch sprechende Frauen
Mit YVONNE BUCHHEIM & MAKO FUKUDA

Heute: Buttons selbst gestalten

Ort: Museum der bildenden Künste Leipzig | Katharinenstraße 10 | 04109 Leipzig | Die Teilnahme ist kostenlos.

Eine Kooperation des MdbK mit der Frauenkultur Leipzig -> https://mdbk.de/kalender/

12.09. Frauen* in der Friedlichen Revolution 1989. Eine Spurensuche

Freitag | 16:00 bis 18:00 Uhr

STADTRUNDGANG
Tour-Leitung: Christine Rietzke, seit 1984 zivilgesellschaftlich aktiv

Was erlebten/forderten aktiv handelnde Frauen* vor/während/nach 1989/1990 in Leipzig, der DDR? Welche Fragen sind auch heute unverändert aktuell?

Aufgesucht werden Orte in der Leipziger Innenstadt mit einem Bezug zu Aktivitäten 1989/90: von der Gründung der Fraueninitiative Leipzig; zur ersten autonomen Frauenzeitung der DDR, zu Demonstrationen gegen den §218 u.a.m. Dieser Rundgang wurde entwickelt, weil zur Geschichte von Frauen* der DDR in der Vor- /Nachwendezeit oft wenig bekannt ist. Ein interaktives Format, um Erfahrungen zu teilen – gegen das Vergessen unserer Geschichte. Voranmeldung bis zum 11.09.2025

Tour-Start: Moritzbastei am Ticketverkauf, Kurt-Masur-Platz 1 | Teilnahmegebühr: 8,- | 6,- Euro ermäßigt

13.09. Life writing. Schreiben über das eigene Leben

Samstag | 11:00 bis 17:00 Uhr

SCHREIBWORKSHOP
Workshop-Leitung: Dr. phil. AMELIE MAHLSTEDT

„Wir erzählen uns Geschichten, um zu leben“ (Joan Didion)

Im Schreiben über das eigene Leben werden Türen zu Erinnerungen geöffnet, fast Vergessenes und nur Geträumtes wird zu Papier gebracht, innere Bilder erwachen zum Leben. Wir schreiben spontan und unzensiert – und lassen uns überraschen!
Inspiriert von Schreibimpulsen verfassen die Teilnehmer:innen Miniaturen und kurze Geschichten, die für sich stehen oder als Fundus zum Weiterschreiben dienen können. Sie schauen aus der Vogelperspektive auf das Leben als Ganzes, auf denkwürdige Wende- oder Höhepunkte (Captured moments) und geben Gefühlen Worte. Eingeladen sind alle, die neugierig darauf sind, das eigene Leben vom Papier aus zu betrachten und Freude am Schreiben haben.

Dr. phil. AMELIE MAHLSTEDT, geb. 1976, Sprachwissenschaftlerin, freie Autorin und zertifizierte Leiterin für Schreibwerkstätten, Kreatives Schreiben und Biographie-Arbeit (EAG-FPI) | Anmeldung bitte bis zum 12.09.2025 unter hallo@frauenkultur-leipzig.de oder 0341-2130030. Max. 10 Teilnehmer:innen | Teilnahmegebühr: 45,- | 40,- Euro ermäßigt
Teilnahmegebühr: 45,- | 40,- Euro ermäßigt

20.09. Thaiboxen. Ein Weg zur Selbstverteidigung

Samstag | 10:30 bis 13:00 Uhr

WORKSHOP für FLINTA*

Workshop-Sprachen: englisch, deutsch, arabisch
Leitung: ASEEL, u.a. zertifizierte Trainerin für Thaiboxen

Gestartet wird mit einer theoretischen Einführung in Grundbegriffe und Geschichte, mit dem gemeinsamen Üben von Grundstellungen und -bewegungen. Danach erfolgt die praktische Umsetzung der Übungen durch Nachstellung von realen bedrohlichen Situationen.

„Thaiboxen kann ein Weg von Vielen sein, um sich als Frau in einer männerdominierten Gesellschaft zu behaupten. Ich heiße Aseel und bin Thaiboxmeisterin aus dem Irak. Diese Sportart hat mir persönlich geholfen, meine Stimme zu finden. Sie half mir, eine starke und selbstbewusste Persönlichkeit zu entwickeln, um die Angst abzubauen, meine Wünsche und Bedürfnisse gewaltfrei zu verteidigen. Das Thaiboxen gab mir den Mut, ICH zu sein und deshalb möchte ich euch diese Sportart näherbringen und mit euch diese Erfahrung teilen.”

Anmeldung erforderlich bitte bis zum 19.09.2025
Teilnahme-Gebühr: 15,- | 9,- Euro ermäßigt

25.09. Bis wir frei sind

Donnerstag | 19:00 bis 20:30 Uhr

Im Rahmen der Interkulturellen Wochen
EIN POESIEGESPRÄCH | Spoken Word Poetry

mit LAHYA AUKONGO

Spoken Word trifft auf Heilung, Widerstand und Hoffnung. Tauchen Sie ein in einen Abend voller Worte, die bewegen: Die Autor:in, Spoken-Word-Künstler:in und Aktivist:in Stefanie-Lahya Aukongo lädt zu einem poetischen Gespräch ein – in einen Raum, in dem Sprache nicht nur erzählt, sondern heilt, protestiert und verbindet.

Die Veranstaltung kombiniert kraftvolle Spoken Word Poetry mit einem persönlichen Gespräch über die transformierende Kraft von Poesie. Stefanie-Lahya Aukongo spricht über das Schreiben als Überlebensstrategie, Poesie als politisches Werkzeug und die Bedeutung von verletzlicher Stärke im öffentlichen Raum. Ob autobiografisch, zärtlich, wütend oder visionär – die Texte berühren, fordern heraus und geben Impulse für eine empathischere und gerechtere Gesellschaft.

Eine Einladung zum Lauschen, Nachdenken, Mitfühlen – und vielleicht auch zum Selberschreiben.

Lahya (Stefanie-Lahya Aukongo) ist eine Schwarze intersektional verwobene Künstler:in, deren gesellschaftliche Realitäten sich in all der Kunst und politischen Arbeit widerspiegeln. Zu Lahyas Leben gehören die One World Poetry Night, die Bücher „Kalungas Kind“, „Buchstabengefühle – eine poetische Einmischung“, das E-Book “Sperrlinien“ und vieles mehr. Das Bett von Lahya wohnt in Berlin. @lahya_aukongo
Eintritt: nach Selbsteinschätzung

27.09. Soziokratie zum Kennenlernen

Samstag | 14:00 bis 17:00 Uhr

WORKSHOP
Mit SANJA LIEBERMANN, Soziokratiezentrum Leipzig

Soziokratie ist eine lebendige Struktur für Organisationen verschiedener Größe: für Familie, Nachbarschaften, NGOs … um gemeinsam das Leben zu verändern zu mehr Gerechtigkeit und Miteinander. Sie ist nicht aus einem Buch erlernbar. Es braucht die eigene Erfahrung, um die Wirkungen zu erkennen. Entscheidungen werden mit Hilfe von Moderation im KonsenT getroffen. Alle Einwände werden gehört und in den Vorschlag integriert.
Teilnahmegebühr: nach Selbsteinschätzung

28.09. Herbstkräuter entdecken.

Sonntag | 10:00 bis 13:00 Uhr

FAHRRADTOUR
Mit KERSTIN LEUBNER
Sozialpädagogin & zertifizierte Kräuterfrau

Im September finden wir Neuaufwüchse der Frühjahrskräuter auf den Wiesen für einen Herbstkräutersalat und leckere Früchte in den Hecken. Neben Hagebutten und Weißdorn gibt es Schlehen, Elsbeeren, Berberitzen und Sanddorn. Genau das Richtige vor der Erkältungssaison. Aus den vitaminreichen Früchten lässt sich Stärkendes für unsere Abwehrkräfte rühren.
Der Termin ist mit Picknick geplant: Bitte eine Kleinigkeit fürs Picknick, eine Trinkflasche und eine Sitzunterlage mitbringen. Bei Dauerre-gen oder Sturm muss die Kräutertour leider ausfallen. Bei jeder Tour gibt es ein kleines Skript mit den wichtigsten Pflanzen, Rezepten und weiterführenden Hinweisen. Anmeldung bis zum 26.09.2025

Teilnahmebeitrag: 20,- | 15,- Euro ermäßigt | Kinder 6 bis 12 Jahre: 10 € | Kinder unter 6 Jahre: frei